"Aktiv gegen Mobbing"

Mobbing betrifft alle

Jeder Schüler kennt heutzutage den Begriff "Mobbing", kaum einer würde von sich sagen, noch gar keine Erfahrungen damit gemacht zu haben.

„Opferkreis“ und „MOF“ (Mensch ohne Freunde) sind bekannte Ausdrücke eines gruppendynamischen Phänomens, das für manche den Schulalltag zum Austragungsort sozialer Ausgrenzung und offener oder subtiler Gewalt macht.

Lehrer sehen sich in der Rolle der Friedensstifter, oft jedoch ist im Rahmen der Unterrichtszeit kaum Raum, dem gezielt entgegenzuwirken und auf die Beteiligten näher einzugehen.

Was steht dahinter? Was motiviert Jugendliche, ihre Mitschüler so zu behandeln?

Der Fokus des Programms liegt darauf, die Mechanismen des Mobbing zusammen mit den Schülern aufzudecken und zu reflektieren. Dabei wollen wir den SchülerInnen nicht verkopft und mit noch mehr Theorieinput begegnen, sondern erlebnisreich, spaßig und von Herzen.

Anhand von Übungen zu Distanz und Nähe, Selbst- und Fremdwahrnehmung, durch szenisches Rollenspiel und im Redekreis werden im Alltag erlebte Situationen spielerisch neu erfahrbar gemacht und Mobbingprävention als wichtiges Thema ins Zentrum gerückt. Es entsteht ein Rahmen für offene Aussprache. Die Grundfrage lautet „Wie wollen wir eigentlich miteinander umgehen?“

Ziel ist ein achtsamer und respektvollerer Umgang, die Selbstreflexion im sozialen Miteinander. Erlebnispädagogische Aufgaben verdeutlichen den Schülern, welches Gruppengefühl entsteht, wenn zusammen-,  statt gegeneinander-, gearbeitet wird. Es geht um soziale sowie emotionale Kompetenzen, um Empathie, Äußern von Gefühlen und Bedürfnissen, Umgang mit Ärger und Wut.

Unsere Herangehensweise ist teilnehmerzentriert und praxisorientiert. Wir richten uns nach der klassenspezifischen Situation, die vorliegt. Der zeitliche Rahmen des Programms ist variabel: von einem einmaligen Zusammenkommen an einem Schulvormittag (6 Schulstunden) bis hin zu regelmäßiger Zusammenarbeit über ein Schuljahr, an Ihrer Schule. Zielgruppe sind Schulklassen jeglicher Altersstufe.

Sprechen Sie uns einfach und unverbindlich an...

Unsere ReferentInnen: Vera Fehrenbach, Irina Trippel

Zu einer möglichen Finanzierung zum Beispiel im Rahmen einer Personalausgabenbudgetierung (PAB) finden Sie hier weitere Informationen