Die N.E.W. FAQ- Liste

 

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und unsere Antworten rund um unsere Klassenfahrten...


> Was ist die Grundidee von N.E.W. – Klassenfahrten?
Unsere Grundidee ist es, die traditionellen Klassenfahrten inhaltlich und thematisch wertvoller zu gestalten. Sehen Sie hierzu bitte auch unseren Flyer ein. (Bitte anfordern unter: info@new-institut.de)
Innerhalb eines solchen Rahmens sind einfach Punkte gegeben, die im normalen Schulalltag oft nicht möglich sind: Zeit für Gespräche, Zeit für Spaß und einfach miteinander leben. Und auf Wunsch können wir aufgrund unserer Qualifikation eben auch thematisch arbeiten, an Themen wie etwa: Teamentwicklung, Verbesserung von Kommunikation innerhalb der Klasse, Konfliktarbeit, Persönlichkeitsbildung, etc., das heißt unsere Schullandheime sind keine reinen  Konsumartikel, sondern bei uns lernt man auch noch was auf spannende Art und Weise.


> Erlebnispädagogik ist doch gefährlich, oder?
Gefahr besteht nur dort, wo nicht alle Eventualitäten berücksichtigt werden…
Erlebnispädagogik ist unser „Kerngeschäft“- und dazu gehören zwar auch Dinge, die erstmal gefährlich wirken, aber wir wären schlechte Erlebnispädagogen wenn wir unseren TeilnehmerInnen Schaden zufügen würden! Alle unsere TrainerInnen tun nur was sie wirklich beherrschen und sind erfahren in dem was sie tun! Außerdem arbeiten sie nach unserem internen Sicherheitsmanual. Was das Felsklettern angeht haben wir einen der höchsten Sicherheitsstandards überhaupt: Bei uns dürfen nur vom DAV ausgebildete und zertifizierte TrainerInnen überhaupt Kletteraktionen anleiten! Und rein statistisch ist der Sportunterricht gefährlicher als unsere Fahrten :)



> Muss mein Kind an Aktionen teilnehmen, an denen es nicht teilnehmen will?
Klares Nein. Niemand wird gezwungen, Dinge zu tun, die er/sie nicht tun will. Manchmal wollen die Kinder aber auch zweimal gefragt werden, bis sie zustimmen.


> Wie viele BetreuerInnen kommen mit und wer sind die TrainerInnen?
In aller Regel gehen mindestens zwei TrainerInnen pro Schulklasse mit und bleiben auch während der gesamten Aufenthaltsdauer vor Ort. Zusätzlich werden unsere Teams von unseren fleißigen PraktikantInnen/ HospitantInnen unterstützt.
Unsere TrainerInnen sind „handverlesene“ PädagogInnen mit zahlreichen Zusatzqualifikationen und einem besonderen Händchen für junge Menschen! Ihre Kinder sind in erfahrenen und guten Händen! Detailinformationen zu den TrainerInnen finden Sie unter
www.new-institut.de/new/team/


> Wer kümmert sich um die weiblichen Teilnehmerinnen?
Wir stellen unser Team nach Möglichkeit immer gemischt zusammen. Nur in absoluten Ausnahmefällen ist keine Teamerin von N.E.W. dabei. Dies kann natürlich nur dann gemacht werden, wenn mindestens eine Lehrerin dabei ist.



> Ausrüstung!
Im Vorfeld bekommen die TeilnehmerInnen eine Packliste.
Bitte geben sie ihren Kindern keine zu wertvollen Gegenstände mit. Auch die Kleidung sollte robust sein, da wir viel draußen sind. Es kann schon mal sein, dass die Kleidung etwas "abkriegt" oder gar mal im Lager "untergeht". Besondere Wertgegenstände können bei der Leitung deponiert werden. Bei jüngeren Kids verwalten wir gerne das Taschengeld. Taschenmesser sind nach Rücksprache o.k., größere Messer (feststehende Klingen!) sind nicht erlaubt. Musikgeräte (von Walkman bis Ghettoblaster) bitte im Vorfeld mit uns abklären.


> Kann Ausrüstungsmaterial auch von N.E.W. geliehen werden?
Für alle Aktionen wie z.B. Klettern stellen wir die gesamte Ausrüstung. Ansonsten benötigen die TeilnehmerInnen bei uns nur normale, wettertaugliche Kleidung sowie ggf. einen Schlafsack. Bei absoluten Engpässen kann N.E.W. ein kleines Ausrüstungskontingent (Isomatten, Zelte, Schlafsäcke, Biwaksäcke, Regenjacken, Rucksäcke) zur Verfügung stellen.                                     -->
> Klappt das denn mit der Selbstversorgung?
Ein uneingeschränktes Ja! Seit beinahe 15 Jahren halten wir an unserem Selbstversorgerkonzept fest und haben damit auch bei ganz jungen SchülerInnen aus Grundschulklassen durchweg sehr gute Erfahrung gemacht. Oft sind manche Mütter hinterher erstaunt, wenn sie auf Fotos ihre Jungs in der Küche stehen sehen. Und: Wir TrainerInnen essen mit allen Anderen gemeinsam das gleiche Essen!


> Wie sieht der Essensplan aus?
Wir legen Wert auf gesundes, vollwertiges Essen. Meist wird bei uns sehr fleischarm gekocht. Selbstverständlich wird auf TeilnehmerInnen mit speziellem Diätplan Rücksicht genommen. Näheres zu unserem Essenskonzept finden Sie hier: www.new-institut.de/klassenfahrten/hintergrundwissen/essen-bei-new/


> Wie werden die Kinder und Jugendlichen untergebracht?
Wir buchen für jede Gruppe je ein von uns als passend erachtetes Selbstversorgerhaus. Dies sind Häuser, die eine Zulassung als „Gruppenhaus“ besitzen und entsprechend ausgerüstet sind. Dies bedeutet, neben separaten Sanitärbereichen für Jungs und Mädels gibt es ausreichend Mehrbettzimmer für eine geschlechtergetrennte Unterbringung sowie eine Großküche, die sich für das Kochen mit Gruppen eignet. Ausnahmen sind die Unterbringung im Strohlager Oberried (Sanitär ist getrennt vorhanden!), oder auf den „mobilen Camps“, wo dann aber unsere TrainerInnen auch die ganze Nacht bei der Gruppe sind.


> Gibt es auf den Höfen Telefon?
Auf all den Höfen gibt es in der Regel ein Notfall- Festnetztelefon. Auch sonst können, wenn wir Empfang haben, für Notfälle die Handys der Trainer benutzt werden. Ansonsten sind wir aus pädagogischen Gründen froh, wenn die Anrufe nicht überhand nehmen. In den letzten Jahren wurde für uns der „Handykonsum“ bei Jugendlichen beinahe schon zum Problem. Im Vorfeld wird hierfür gemeinsam mit den Lehrkräften und den Jugendlichen eine Einigung gesucht.


> Gibt es einen Besuchstag?
Bitte keine Spontanbesuche! Ansonsten sind wir immer froh, wenn sich auch die Eltern für unsere Arbeit interessieren. Dies aber bitte nach Absprache.                            


> Wann ist Nachtruhe?
Bei den jüngeren SchülerInnen achten wir auf eine angemessene Uhrzeit (22.00). Mit älteren SchülerInnen lassen wir auch mal einen längeren Abend zu. Da wir jedoch stets viel Tagesprogramm haben, wollen wir auch nicht die Nacht zum Tage werden lassen.


> Wie wird mit Alkohol, Zigaretten und härteren Drogen umgegangen?
Natürlich gilt auch bei unseren Klassenfahrten der durch den Gesetzgeber festgelegte Rahmen. Zusätzlich sind Klassenfahrten schulische Veranstaltungen und unterliegen, was z.B. das Rauchen angeht, weiteren Auflagen. Bei älteren SchülerInnen wird dies im Vorfeld auch separat besprochen.
Schwerwiegender Drogenmissbrauch (hochprozentige Alkoholika, Cannabis, Extasy, ...) führt in der Regel & nach Absprache mit den zuständigen KlassenlehrerInnen zum sofortigen Ausschluss von der Klassenfahrt.


> Wie wird verfahren wenn ein Kind nach Hause geschickt werden muss?
Der Ausschluss von einer Reise aufgrund von auffälligem und nicht tragbarem Verhalten wird nur als allerletzte Möglichkeit in Erwägung gezogen. Diese Maßnahme wird natürlich in Absprache mit der Lehrkraft getroffen. In diesem Falle besteht kein Anrecht auf Vergütung der Reisekosten.

      
> Gibt es Möglichkeiten, den Teilnahmepreis zu reduzieren?
Es gibt für alle einkommensschwachen Familien die Möglichkeit, sich an das örtliche Sozialamt zu wenden, um eine Bezuschussung zu erhalten. Da wir wissen, dass dieser Schritt oft gescheut wird, sind wir da gerne auch behilflich und kümmern uns um einen Erstkontakt. Oft haben die Schulen hierfür auch ein gewisses Budget (Förderverein).
Ist für eine Mehrheit der TeilnehmerInnen die Finanzierung ein Problem, dann kann auch über eine Cofinanzierung nachgedacht werden. (Beispielsweise durch Spenden der örtlichen Banken/ Firmen).



> Wie viel Taschengeld benötigen die Kinder?
Da wir in aller Regel fernab von Einkaufsmöglichkeiten untergebracht sind und neben regelmäßigen Mahlzeiten auch Zwischenmahlzeiten sowie Obst und Kekse an Bord haben benötigen die Kinder und Jugendlichen im Prinzip überhaupt kein Taschengeld. Sollte ein Stadt-Tag gebucht sein machen ein paar Euro für ein Eis o. Ä. eventuell Sinn. Ansonsten werden unsere Teilnehmerinnen bei uns „rundum- versorgt“ und haben während der Tage eigentlich gar keine Gelegenheit Geld auszugeben…


> Haben die LehrerInnen gar nichts mehr zu tun?
Es gibt immer genügend für alle zu tun! Aber unsere Intention ist schon auch, die LehrerInnen bei manchen organisatorischen Dingen und Programmpunkten zu entlasten, damit endlich mal Zeit ist, die es den LehrerInnen erlaubt, mit den SchülerInnen Gespräche zu führen, miteinander zu leben, sich auf eine andere Art neu kennen zu lernen. Diesen Mehrwert spüren auch die SchülerInnen sehr schnell!


> Klettern ist doch nur was für die sportlichen Jugendlichen, oder?
Nein! Beim Klettern können alle mitmachen! Selbst die „bewegungsschwachen“ Kinder (sonst gar nicht sportbegeisterten) finden da oft einen neuen Zugang zu ihrer Körperlichkeit. Bei Kindern klettern die Mädchen oft besser als die Jungs…. Thema Höhenangst: Es ist wirklich ganz selten, dass eine pathologische Höhenangst vorliegt. Meist ist es nur die Angst vor Ungewohntem.  Unsere Vorgehensweise basiert stets auf Freiwilligkeit und Behutsamkeit.                   


> Ist es Nachts nicht zu kalt?
Grundsätzlich sind alle Hütten/ Höfe beheizbar. Damit niemand frieren muss erstellen wir für jede Fahrt eine Packliste, in der wir auch auf die jeweiligen Besonderheiten Bezug nehmen. Bei speziellen Settings (z.B. Biwak im Freien ohne Zelt) wird im Bedarfsfall auf von uns gestellte Spezialausrüstung zurückgegriffen.


> Ist so ein „Naturcamp“ nicht unhygienisch?
Da wir auch nicht gerne stinken, legen wir stets Wert auf eine Basisausstattung an sanitären Anlagen. Mitunter kann es je nach Setting zu Einschränkungen kommen, so dass beispielsweise das tägliche 20minütige Duschen einfach nicht mehr machbar ist. Die Besinnung auf die wirklich wesentlichen Dinge ist gleichzeitig aber auch ein Teil unserer Pädagogik.


> Ist es nachts nicht zu gefährlich?! Was ist wenn jemand Angst bekommt?
Die Gruppen werden nicht nur tagsüber betreut, sondern auch nachts. Wir sind also auch nachts vor Ort und somit auch ein möglicher Ansprechpartner für solche Fälle. Und wir haben Erfahrung mit beinahe allen Situationen und Eventualitäten!


> Stichwort Erste Hilfe und Krankheit...?
Alle unsere TrainerInnen nehmen regelmäßig an einer eigens gebuchten Veranstaltung zur Ersten Hilfe bei, die von einem ausgebildeten Notarzt durchgeführt wird. Zusätzlich zu den gängigen Erste- Hilfe- Kursen wird hier auch der Umgang mit Unfallsituationen „Outdoor“ geübt. Wir haben immer eine Notfallapotheke bei uns und die Nummer des nächsten Arztes sowie Krankenhauses parat. Für absolute Notfälle können wir auf Handys zurückgreifen.


> Wissen sie über  spezielle Krankheiten und Probleme einzelner Kinder Bescheid?
Im Vorfeld einer Veranstaltung fragen wir stets nach Besonderheiten, nach Auffälligkeiten oder nach für uns Wissenswertem bezüglich der Kinder und Jugendlichen. Dies geschieht üblicherweise im Austausch mit den Lehrkräften. Natürlich sind wir für vertrauliche Gespräche jederzeit per Telefon auch für einzelne Eltern oder SchülerInnen da!


> Mein Kind bekommt Medikamente/ hat eine Nahrungsmittelunverträglichkeit
Im Vorfeld werden individuelle Krankheiten abgeklärt. Medikamente nehmen wir in Gewahr und Sorgen für die regelmäßige Einnahme! Bei bestimmten Diäten oder Unverträglichkeiten kochen wir gerne separat und nehmen selbstverständlich im Rahmen unserer Möglichkeiten Rücksicht- auch schon beim Einkauf. Bitte setzen Sie sich im Vorfeld mit unserem Büro in Verbindung, damit wir entsprechend planen können!


> Und bei Heimweh?
Bei den kleineren Kindern kann das schon mal ein Thema sein. Meist vergeht aber der erste Anflug schnell.
Wenn es ganz schlimm wird, ist der nächste Schritt ein Telefonat mit den Eltern.


> Ist mein Kind versichert?
Da eine Klassenfahrt eine schulische Veranstaltung ist, ist Ihr Kind auch weiterhin über die private Krankenversicherung sowie die schulischen Versicherungen abgesichert. Wir bieten zudem optional Reiserücktrittsversicherungen an. Zusätzliche Haftpflicht- oder Unfallversicherungen sind möglich. Wir als Veranstalter bürgen mit unserer Reiseveranstalterhaftpflicht sowie einer speziellen Haftpflicht für erlebnispädagogische Institutionen.
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