Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn

TZI-Modell nach Ruth Cohn

 

Ruth Cohn hat auf dem Hintergrund von Axiomen ein Strukturmodell entwickelt und dafür Postulate und Hilfsregeln formuliert, welche die ethische und methodische Grundlage der TZI bilden.

Ziel ist das Erschließen besserer Verständigungsmöglichkeiten: Wir begreifen Zusammenhänge sowohl über den Verstand als auch über das emotionale Erleben. Dabei ist TZI ein Interaktionsmodell, das die Person, die Gruppe und die Aufgabe (das Thema) als gleichwertig behandelt und das Umfeld dabei stets mit berücksichtigt. Die drei Faktoren sind voneinander abhängig und sollten sich in einem dynamischen Gleichgewicht befinden, um optimal und lebendig kommunizieren und lernen zu können. Die Verarbeitung von Sachfragen wird damit mit der Förderung der Persönlichkeit verbunden. Viele bekannte Regeln für die Zusammenarbeit in Gruppen finden in der TZI Verwendung oder stammen daraus. So z. B. “jeder ist für sich selbst verantwortlich“, “Interpretationen vermeiden und in der Ich-Form sprechen“, “Störungen sind vorrangig zu behandeln“.