Risiko und Gefahr in der Erlebnispädagogik

 

Während in Amerika bereits Schaukeln und Rutschen von Spielplätzen entfernt werden (weil natürlich viel zu gefährlich!) freuen wir uns, dass die Forschung zumindest hierzulande (und anderswo) gerade wieder bestätigt, dass Kinder genau dieses Risiko und die Option, dass doch etwas passieren kann brauchen um selbstsicherer zu werden! 

Heutzutage leben wir nicht nur in der sogenannten "Spaßgesellschaft" und in virtuellen Welten, sondern auch in einer "versicherten Welt". Alles gut versichert und redundant gesichert, die Kids im Airbagauto von Termin zu Termin gefahren... da bleibt das Risiko auf der Strecke (und verhindert natürlich zum Glück viele unnötige Unfälle). Doch Risiko stellt eine Kompetenz dar: Die Gratwanderung, die Tat im Grenzbereich, über seine Kräfte hinauswachsen, mit einem Haufen Angst weitermachen, sich überwinden, schreiend auf den Drachen zurennen (gibts bei uns tatsächlich als Bewegungsspiel), den dunklen Seiten ins Auge schauen... Wir stellen fest, dass unsere Erlebnispädagogik hier eine Lücke ausfüllen kann! Übrigens scheint riskantes Verhalten ein wichtiger Entwicklungsschritt bei Jugendlichen zu sein.

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Einen kurzen Artikel aus GEO 9/11 warum Kinder keine Schaumstoffgepolsterten Spielplätze brauchen finden Sie hier!