Authentizität

 

Auch das kennen wir hinlänglich aus der Schule oder dem alltäglichen Leben: Der Lehrer, die Lehrerin, der Leiter wirkt irgendwie "aufgesetzt". Nicht glaubwürdig. Nicht echt. Irgend etwas stimmt nicht und trübt die Stimmung...

Manchmal glauben PädagogInnen, man müsste für eine bestimmte Rolle oder Situation eine bestimmte Maske aufsetzen. Sei es aus Selbstschutz, sei es aus dem Wunsch heraus, besonders glaubwürdig oder interessant rüber zu kommen. Der Schuss geht fast immer nach hinten los...Kinder und Jugendliche haben hierfür eine ganz besondere "Antenne". Und dann geht plötzlich gar nichts mehr, wenn die Leitung -insbesondere in "spannenden Situationen" nicht glaubwürdig ist, wer dann?

In der Erlebnispädagogik geht es um den Menschen. Als LeiterIn und/oder Vorbild sind wir quasi zur Authentizität verpflichtet! Einfache Schlussfolgerungen für unsere Arbeit:

- Sei wir Du bist
- Sei ehrlich!
- Nimm wahr was grade ist, nicht was grade auf dem Plan steht!
- Ich bin ok, Du bist ok!
- Störungen haben Vorrang (-> TZI)