Der ultimative Entscheidungstest zur Ausbildung Erlebnispädagogik

Sodele, im Folgenden der Versuch, euch bei eurer Entscheidung pro oder contra N.E.W.- Fortbildung zu unterstützen. Viel Erfolg!

1. Hat dein Arbeitgeber Dir eine Fortbildung aufgebrummt und jetzt machst Du halt schnell was?
Mmmh, falls "Ja", eher schlecht. Wir erlauben uns den Luxus, nur mit TeilnehmerInnen zu arbeiten die ein wenig oder gleich komplett für das Thema Erlebnispädagogik "brennen"

2. Eigentlich geht es Dir rein um die Natursportarten wie etwa Klettern, Mountainbiken, Segeln, Kajakfahren...
Mmmh, falls "Ja", eher schlecht. Das sind zwar wunderschöne Möglichkeiten erlebnispädagogisch in der Natur zu sein, doch stehen nicht im Fokus unserer Ausbildung weil wir eher situativ als durchgeplant arbeiten, uns lieber an den Teilnehmerinnen als am Programm orientieren und die "richtigen" Erlebnisse ausser den Menschen und die Natur kaum Material benötigen....

3. Brauchst Du eine perfekte Seminarleitung?
Mmmh, falls "Ja", eher schlecht. Wir sind auch nicht immer perfekt, machen tatsächlich auch mal Fehler und sehen unsere Herausforderung eher darin, uns überflüssig zu machen...

4. Willst Du erlebnispädagogisch arbeiten damit die Jugendlichen sozialkompetent und suchtfrei werden?
Mmmh, falls "Ja", schön und gut aber mitunter auch schlecht. Nämlich genau dann wenn Du denkst dass Erlebnispädagogik linear-kausal im klassischen Sinne einer "Wenn-Dann-Pädagogik" funktioniert. EP Settings können einiges bewirken aber a) bei jedem Menschen unterschiedlich b) nicht so eindeutig vorhersehbar wie es manche Auftraggeber gerne hätten c) mitunter auch nicht in einer Eindeutigkeit, schon eher im Rahmen einer Komplexität die uns (komplexen) Menschen schon eher gerecht wird.

5. Willst Du vor allem viel theoretische und methodische Grundlagen?
Mmmh, falls "Ja", eher schlecht. Uns ist deine eigene Erlebnisebene wichtiger und hat Vorrang. Allerdings liefern wir zwischen den einzelnen Wochenenden bis zu 500 Seiten Theoriematerial und füllen Deinen Fortbildungsordner neben etlichen Methoden und Papers mit einer Literaturliste, die noch niemand komplett abgeackert hat...:-)

6. Ist Dir eine Selbst-Erfahrung und Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen von Erlebnispädagogik völlig zuwider?
Mmmh, falls "Ja", eher ganz schlecht. Wir eröffnen zwar keine therapeutische Selbsthilfegruppe, doch postulieren wir, dass wir mittels erlebnispädagogischer Module und Settings ganz schön an den je eigenen Grenzen unserer Kundschaft rütteln, und von daher liegt uns dieser Selbsterfahrungsaspekt auch im Rahmen der Fortbildung am Herzen. Wenn Du jetzt zweifelst und trotzdem nicht wegklicken willst schau mal in die Feedbacks der Ehemaligen...

7. Dir gehts eigentlich nur um das Zertifikat.
Mmmh, falls "Ja", eher sagenhaft schlecht. Wir vergeben natürlich ein wunderschönes Zertifikat nach der Fortbildung. Doch darum gehts nicht bei uns. Es geht um Dich und Deine Erlebnispädagogik! Wenn wir merken dass es einzelnen TN um dieses heilige Stück Papier geht behalten wir uns vor den Platz für wirklich interessierte Menschen freizumachen!

8. Du bist pädagogisch noch "jungfräulich" und eigentlich ein/e QuereinsteigerIn?
Mmmh, schön! Das geht bei uns und wir freuen uns über den frischen Wind der "NichtpädagogInnen" in unseren Gruppen! Einzige Voraussetzung: Es sollte gegenseitig passen! Deshalb ist uns auch das Vorgespräch so wichtig. Etwa 30% der TeilnehmerInnen retten sich via unserer Fortbildung aus unsäglichen anderen Berufen und mitunter enden sie in unserem TrainerInnenteam :-)

9. Du willst mit dieser Fortbildung auch was für Dich tun?
Mmmh, oh wie schön! Wir postulieren dass das der Königsweg ist, um auch für andere wertvoll zu werden.

10. Eine detaillierte Planung, ein minutiöser Ablaufplan und immer genau zu wissen was als nächstes kommt sind für Dich essentiell und ohne diese Infos wirst Du nervös?
Spannend! Dann wirst Du bei uns entweder verzweifeln oder vom Strukturwahn geheilt :-) In der Regel tritt Zweiteres ein! Ernsthaft: ganz im Sinne der Subjektiven Didaktik propagieren wir die Nicht-Planbarkeit der EP (wer hat denn schon das Wetter im Griff?) und behalten uns somit vor, ganz spontan und intuitiv das Programm zu gestalten- und versuchen Mut zu machen, ebenso zu arbeiten!

11. Du hast hier die volle Punktzahl erreicht?
Mmmh, schlecht, denn jetzt bist Du ja schon irgendwie verpflichtet, zum Hörer zu greifen um einen Gesprächstermin mit uns auszumachen. Tee oder Espresso?